Motivation, Gewohnheiten, Disziplin Stress & Entspannung

Wenn Du tust, was Du liebst, ist es trotzdem Arbeit

Bestimmt hast Du das Folgende bereits in der einen oder anderen Formulierung gehört: Wähle einen Beruf, den Du liebst, und Du brauchst keinen Tag in Deinem Leben mehr zu arbeiten. Meist wird diese Idee dem chinesischen Philosophen Konfuzius zugeschrieben.

Wenn Du gerne arbeitest – dann arbeitest Du!

Hier soll es nicht darum gehen, ob er tatsächlich etwas in dieser Richtung gesagt hat. Oder ob Selbstverwirklichung durch die Wahl des eigenen Berufs in die damalige Zeit passt.

Als ob es dann nicht mehr anstrengend wäre …

Ich möchte Dich vor einem anderen Irrtum warnen: Es stimmt einfach nicht. Die Idee, sich von der Last der Arbeit zu befreien, indem man sich für eine Arbeit entscheidet, die man liebt, führt zu unrealistischen Erwartungen.

Es beginnt bereits damit, dass selbst ein Traumjob immer noch Arbeit ist. Bei aller grundsätzlichen Begeisterung für eine Tätigkeit bringt kaum ein Mensch diese Begeisterung Tag für Tag auf. Jahrelang.

Jeder Mensch hat schlechte Tage, ob die Ursachen dafür im Inneren oder Äußeren zu finden sind. Dann trotzdem zu arbeiten, funktioniert dank Disziplin und Gewohnheit.

Wenn Du angestellt bist, gibt es wichtige Faktoren für Deine Arbeitszufriedenheit, die Du nicht in der Hand hast. Eine Hauptrolle spielen dabei die anderen Menschen: Einen unfairen Chef, dumme Kollegen und nervige Kunden kannst Du nicht einfach auswechseln.

Als Angestellter musst Du zudem damit rechnen, dass sich Deine Jobbeschreibung ändert, Du also nicht dauerhaft genau das tun wirst, auf das Du Dich beworben hattest. Das ist normal, weil sich die Arbeitswelt verändert, Unternehmen auf den Markt reagieren müssen und sich auch sonst einiges in der Welt ändert.

Wenn Du selbstständig bist, hast Du zwar ein großes Maß an Kontrolle, was sehr zur Arbeitszufriedenheit beiträgt, aber Du musst Dich um vieles kümmern, was nicht den Kern Deines Geschäfts betrifft: Buchhaltung und Steuern beispielsweise. Oder Kunden gewinnen, damit Du überhaupt jemanden hast, der Dich für das, was Du so gerne in tust, bezahlst.

Deine Wahrnehmung macht den Unterschied

Es hilft sehr, an der eigenen Einstellung zu arbeiten: Wenn Du als Selbstständiger das Gefühl hast, dass Dich die ganzen Dinge um Dein Business drumherum davon abhalten, Deine Arbeit zu machen, liegt der Irrtum wohl darin, die lästigen Dinge drumherum wären eigentlich nicht Teil Deines Jobs.

Dich mit Deinem Traumprojekt selbstständig zu machen führt deshalb fast unweigerlich dazu, dass Du viele Dinge tun musst, für die Du Dich nicht begeisterst. Was das angeht, hilft es ebenfalls an der eigenen Einstellung zu arbeiten, doch sofern Dein Budget es erlaubt, kannst Du andere damit beauftragen bzw. sogar dafür einstellen.

Lass das andere erledigen

Und das solltest Du eher früher als später tun – nicht nur, um unangenehme Tätigkeiten loszuwerden, sondern um mehr Zeit für das zu haben, worin Du gut bist und Dein Business voranzubringen.

Ob als Angestellter oder als Selbständiger: An Deiner Einstellung, also daran, wie Du Deine Arbeit bewertest und erlebst, kannst Du jeden Tag arbeiten. Langfristig kannst Du die Rahmenbedingungen verändern, wozu natürlich gehört, einen Beruf zu wählen bzw. in einen Beruf zu wechseln, den Du liebst.

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