Bei unangenehmen Aufgaben Spaß vortäuschen

Ein Problem mit einer großen Portion Enthusiasmus anzugehen löst es zwar nicht, aber Dich für die Sache zu begeistern kann den entscheidenden Unterschied ausmachen. Das beginnt schon damit, dass sich an der eigenen Einstellung oft bereits entscheidet, ob Du Dich darum kümmerst oder die Angelegenheit aufschiebst bzw. Du insoweit ganz aufgibst.

Kurzzeitig ist das leicht möglich

Alleine deshalb ist bereits wichtig, Dir bewusst zu machen, wie Du zu einem zu lösenden Problem bzw. zu einer Aufgabe stehst. Nicht anzufangen ist sozusagen die schlechteste Methode eine Aufgabe hinter Dich zu bringen.

Mach es Dir nicht unnötig schwer

Hast Du mit etwas begonnen, hat Deine Einstellung erheblichen Einfluss auf Deine Erfolgsaussichten und darauf, wie lange Du Dich damit beschäftigen musst. Gerade wenn eine Aufgabe für Dich unangenehm ist, lohnt es sich, wenn Du sie mit Begeisterung beginnst. Je mehr Du nämlich die negative Einstellung dazu auslebst, desto mehr ziehst Du die Angelegenheit dadurch in die Länge.

Lautet mein Rat also, Dir selbst etwas vorzumachen und so zu tun, als ob Dir die unangenehme Aufgabe Spaß bereiten würde? Ja, im Kern geht es genau darum: Tu so, als ob Du Dich darauf freust und starte dann mit entsprechender Begeisterung!

Das muss keine Dauerlösung sein, es reicht ja meist, sich überhaupt in Bewegung zu setzen und anzufangen. Ist der schwierigste Teil vorbei, kommt es nicht mehr so stark auf Deine Einstellung an. Doch wenn Du den schwierigsten Teil der Aufgabe überwunden hast, wenn Du also erst einmal mit der Arbeit an der unangenehmen Aufgabe begonnen hast, fühlt es sich meist schon sehr viel weniger unangenehm an und somit wird es für Dich leichter, Dir einzureden, dass Du gerade Spaß hättest.

Du hast es selbst in der Hand

Natürlich setzt diese Selbsttäuschung nicht von alleine ein, Du musst schon was dafür tun, aber glaub mir: Wahrscheinlich ist das deutlich weniger energieaufwändig als die Alternative: nämlich Willenskraft aufzuwenden, um Dich zu überwinden. Disziplin kostet Kraft, selbst wenn Du geübt darin bist.

Außerdem ist Selbstdisziplin bestens dazu geeignet, Dir den Spaß am Leben zu ruinieren. Achtung: Selbstdisziplin ist durchaus wichtig, aber sie sollte sparsam eingesetzt werden. Gewohnheiten zu etablieren und selbst für Motivation zu sorgen sind Alternativen, bei denen Du nicht mental mit Dir selbst ringen musst. Kurzzeitig etwas zu erdulden, um langfristig angenehmer zu leben, hat seine Berechtigung. Doch mehr als nötig von der eigenen Lebenszeit zu opfern kann ich nicht empfehlen.

Wenn Du ein Gefühl der Motivation künstlich erzeugst, fühlst Du Dich dadurch besser. Eventuell ist das sogar der Einstieg in eine dauerhafte Änderung Deiner Einstellung zu dem Thema.

Autor

  • Oliver Springer

    Blogger: Hier auf oliverspringer.com geht es um Mindset und Tools für mehr Produktivität. Kaffeeblog: kaffeenavigator.de. YouTuber: Reviews aus meinem Kaffeeblog. Radiomacher: Gemeinsam mit einem Kollegen aus meiner Zeit bei JAM FM habe ich 2018 PELI ONE entwickelt - mit Hip-Hop, Soul und ganz viel R&B. Lofi-Hip-Hop bei METAMA: Produktion von Lofi-Hip-Hop zum Entspannen und konzentrierten Arbeiten inkl. 24/7-Livestream METAMA LOUNGE auf YouTube. K-Pop-Fan. Serien-Fan.

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