Konzentration & Produktivität Motivation, Gewohnheiten, Disziplin

Fortschritte am Vormittag vor anstrengenden Aufgaben

Bestimmt hast Du schon den Tipp gehört, den Arbeitstag mit der schwierigsten bzw. unangenehmsten Aufgabe zu beginnen. Das kann zwar einen Motivationsschub auslösen und die Tatsache, dass diese Aufgabe dann hinter Dir liegt und nicht weiter vor Dir, kann Dich davor bewahren, durch den Gedanken daran fortwährend Energie zu verlieren.

Erfolge machen fit für schwierige Aufgaben

Falls diese Taktik gut für Dich funktioniert, bleib dabei. Ansonsten schlage ich vor, Du versuchst so etwas ähnliches wie das Gegenteil: Sorge für sichtbare Erfolge am Vormittag, damit Du mit Schwung und Zuversicht in die zweite Hälfte Deines Arbeitstages starten kannst.

Erfolge sichtbar machen

Das ist generell sinnvoll, nicht bloß als Vorbereitung auf unangenehme oder sehr schwierige Aufgaben. Heutzutage gibt es viele Tätigkeiten, die keine unmittelbaren Erfolge bringen, oft nicht einmal sichtbare Fortschritte erkennen lassen. Gerade Erfolge können sehr motivierend sein. Erfolge fühlen sich gut an und diese Belohnung spornt an weiterzumachen, besser oder schneller zu werden.

Außerdem sind sichtbare Fortschritte das beste Mittel gegen das Gefühl, festzzustecken, nicht voranzukommen, nichts geschafft und somit nichts geleistet zu haben. Und dieses Gefühl gilt es zu vermeiden, weil es Kraft kostet und die Motivation killt. Das Gefühl, nicht genug geleistet zu haben mag irrational sein, doch diese Erkenntnis nützt Dir nur wenig.

Das Gefühl, heute etwas geleistet zu haben

Wenn Du dagegen am Vormittag für sichtbare Erfolge sorgst, beginnst Du Deine Mittagspause idealerweise mit dem Gefühl, für heute schon genug geleistet zu haben. Was jetzt noch kommt, ist sozusagen Deine freiwillige Zugabe.

Von diesem Punkt aus fällt es Dir leichter, eine unangenehme bzw. schwierige Aufgabe am Nachmittag anzugehen. Zum einen fühlst Du Dich gerade erfolgreich, was das Vertrauen in Deine Fähigkeiten und Deine Frustrationstoleranz stärkt. Zum anderen hast Du Druck rausgenommen: Wenn es mit dem, was Du Dir für den Nachmittag vorgenommen hast, nicht klappt, wird es immer noch ein produktiver Tag. Du hast ja schon was geleistet!

Zuerst für sichtbare Erfolge zu sorgen und erst dann die unangenehmen bzw. sehr schwierigen Aufgaben in Angriff zu nehmen, bietet sich nicht zuletzt deshalb an, weil das Unangenehme bzw. Schwierige bei vielen Aufgaben gerade darin besteht, dass es nur langsam vorangeht, dass zwischendurch Erfolgserlebnisse fehlen und man mitunter nicht weiterkommt. Das kann unangenehm sein, für innere Unruhe und Stress sorgen. Genau das kannst Du bei solchen Aufgaben nicht gebrauchen!

Blogger: Hier auf oliverspringer.com geht es um Mindset und Tools für mehr Produktivität. Kaffeeblog: kaffeenavigator.de. YouTuber: Reviews aus meinem Kaffeeblog. Radiomacher: Gemeinsam mit einem Kollegen aus meiner Zeit bei JAM FM habe ich 2018 PELI ONE entwickelt - mit Hip-Hop, Soul und ganz viel R&B. Lofi-Hip-Hop bei METAMA: Produktion von Lofi-Hip-Hop zum Entspannen und konzentrierten Arbeiten inkl. 24/7-Livestream METAMA LOUNGE auf YouTube. K-Pop-Fan. Serien-Fan.

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