Ziele erreichen: Mach die Zeit zu Deinem Verbündeten

Kannst Du eine Strecke von 50 Kilometern zu Fuß laufen? Natürlich, Du schaffst sogar 100 Kilometer. Ich hab ja nicht gesagt, dass Du die 50 Kilometer am Stück schaffen müsstest. Wie wäre es mit 10 Kilometern am Tag, oder nur einem?

Lass die Zeit für Dich arbeiten

Einer der häufigsten Fehler beim Setzen von Zielen besteht darin, den Faktor Zeit zu einem Problem zu machen. Dabei kann die Zeit auf Deiner Seite sein, wenn Du sie zu einem Verbündeten machst. Voraussetzung dafür ist, langfristig zu planen und nicht zu viel auf einmal zu erwarten.

Spitzenleistungen sind selten erforderlich

Gib Dir für große Ziele ausreichend Zeit! Dann kommt es weniger auf Talent und Fähigkeiten, sondern mehr auf Ausdauer und Beständigkeit an. In den meisten Fällen ist es nicht so wichtig, wie gut Du in dem bist, was Du tust, sondern dass Du einen Schritt nach dem anderen machst und nicht damit aufhörst, bis Du Dein Ziel erreicht hast.

Heb Dir das Streben nach Perfektion für besondere Fälle auf und sei bereit dazu, etwas schlecht zu machen. Wenn Du lange genug am Ball bleibst, können Dich schlechte Leistungen ans Ziel bringen. Diese Beständigkeit führt fast unweigerlich dazu, dass Du besser wirst und schneller vorankommst. Du lernst dazu, gewinnst an Erfahrung und profitierst vom Trainingseffekt. Es ist kaum möglich, nicht besser in dem zu werden, was Du regelmäßig trainierst.

Entscheidend ist, Dich von Deiner anfänglichen Unzulänglichkeit nicht abschrecken zu lassen. Der kleinste Schritt vorwärts ist ein Schritt in die richtige Richtung. Jeder Fehlschlag kann zumindest eine Lektion sein, die Dir dabei hilft, es beim nächsten Versuch besser zu machen. Je mehr Versuche Du unternimmst, desto besser bist Du auf die Herausforderung vorbereitet.

Nicht auf schnelle Erfolge fokussieren

Bei manchen Zielen liegt es auf der Hand, dass schnelle Erfolge so gut wie unmöglich sind und nur ein dauerhaftes Engagement zum Ziel führt: zum Beispiel das Erlernen einer neuen Sprache, wenn man ohne jegliche Vorkenntnisse, ohne eine einzige Vokabel damit beginnt.

1.000 Wörter in der neuen Sprache zu beherrschen klingt dann erst einmal nach einem ehrgeizigen Ziel – das jedoch innerhalb eines Jahres für fast jeden erreichbar ist, der beständig und ausdauernd sein Vorhaben verfolgt und sich deshalb täglich eine Viertelstunde dafür reserviert. Bei 365 Tagen muss man weniger als drei neue Wörter am Tag lernen.

Beim Beispiel Sprachenlernen ist zudem leicht erkennbar, dass man nicht jeden Tag aufs Neue als Anfänger startet, denn – um beim konkreten Beispiel mit den 1.000 Wörtern zu bleiben – hat man sich erst einmal einen Grundwortschatz erarbeitet, ist man für die weiteren Lektionen sehr viel besser gerüstet.

So eine Art Zinseszins-Effekt ist eher die Regel als die Ausnahme. Aber auch ohne einen solchen Effekt als Multiplikator profitierst Du durch Ausdauer und Beständigkeit davon, dass sich Erfolge ansammeln bzw. Du einen Vorrat aufbaust. Wenn Du zum Beispiel jeden Tag einen bestimmten kleinen Geldbetrag zur Seite legst, hast Du am Ende des Zeitraums auch ohne jegliche Zinsen etwas angesammelt, dass Du dann einsetzen kannst. Auf diese Weise kommst Du auch Deinen Wünschen, Zielen und Träumen im Leben näher – Schritt für Schritt, auch ohne große Sprünge.

Autor

  • Blogger: Hier auf oliverspringer.com geht es um Mindset und Tools für mehr Produktivität. Kaffeeblog: kaffeenavigator.de. YouTuber: Reviews aus meinem Kaffeeblog. Radiomacher: Gemeinsam mit einem Kollegen aus meiner Zeit bei JAM FM habe ich 2018 PELI ONE entwickelt - mit Hip-Hop, Soul und ganz viel R&B. Lofi-Hip-Hop bei METAMA: Produktion von Lofi-Hip-Hop zum Entspannen und konzentrierten Arbeiten inkl. 24/7-Livestream METAMA LOUNGE auf YouTube. K-Pop-Fan. Serien-Fan.

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