Kopfhöreranschlüsse: Klinke mit Adapter oder digitaler USB-C-Anschluss

Wenn Du Dir gerade ein neues Smartphone zugelegt hast, wirst Du vielleicht erstaunt oder verärgert festgestellt haben, dass sich Dein geliebter Kopfhörer mit 3,5-Millimeter-Miniklinke nicht mehr anschließen lässt. Und tatsächlich scheinen nach dem Willen mancher Smartphone-Hersteller die Tage der bewährten Klinke gezählt zu sein.

Beim Smartphone-Kauf auf den Kopfhöreranschluss achten

Dass Apple sich um Standards nicht schert, das wissen wir schon lange. Daher kommt es für Apple-Fans nicht überraschend, dass sie keine normalen Kopfhörer an ihr iPhone anschließen können. Apple setzt auf den selbst entwickelten Lightning-Anschluss und für Googles Pixel-3-Smartphone und Motorolas Z2 Force sind die ovalen USB-C Stecker notwendig. Wegwerfen musst Du Deinen gewohnten Kopfhörer zum Glück nicht, denn zum Lieferumfang der Smartphones von Apple, Google und Motorola gehören – zumindest derzeit noch – spezielle Adapter als Schnittstelle zwischen Klinke und digitalem Anschluss. Die Klangqualität leidet darunter übrigens nicht.

Nun mag es ja sein, dass Du einen solchen Adapter nicht besonders schick findest und daher mit dem Gedanken spielst, Dir Kopfhörer mit den neuen digitalen Anschlüssen anzuschaffen. Damit allerdings schränkst Du Deine Flexibilität ein, denn ein USB-C Stecker passt halt nur an Geräte mit der entsprechenden Buchse und Apples Lightning-Stecker ausschließlich an Apple-Geräte. Daher bist Du mit einem herkömmlichen Kopfhörer plus Adapter aktuell besser bedient.

Wenn Du aber doch auf die Idee kommst, Dir einen Kopfhörer mit Digitalanschluss zu kaufen, dann achte im Fall von Apple auf das MFI-Logo, was „Made for iPhone“ bedeutet. Bei Android-fähigen Kopfhörern ist es das MFG-Logo, also „Made for Google“. Dann kannst Du zumindest sicher sein, dass die Kopfhörer auch vernünftig funktionieren.

Als Alternative gibt es verschiedene drahtlose Kopfhörer. Die können hinsichtlich Klangqualität allerdings bislang nicht mit den verdrahteten Modellen mithalten. Außerdem müssen sie zusätzlich mit Strom versorgt werden.

Über den Autor

Oliver Springer
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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