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Friday (Filmkritik)

Blödsinn von der besten Sorte, das ist „Friday“ von 1995, der erste Teil der Reihe. Held der Geschichte ist Craig, großartig gespielt von Ice Cube, der einen „ganz normalen“ Freitag in seinem Viertel erlebt. Vom Aufwachen bis zum Einschlafen erzählt „Friday“ eine chaotische Geschichte, bei der jedoch jede Szene genau zur vorigen passt: Keinen einzigen Moment entsteht Leerlauf, was für eine Komödie dieser Art sehr wichtig ist. Witzig ist, wie die kleinen und großen Probleme zu einer langen Kette wachsen.

Irgendwie hat es Craig geschafft, an seinen freien Tag gefeuert zu werden, so dass er den ganzen Freitag über vor dem Haus seiner Eltern rumhängen kann. Nicht nur die und seine extrem eifersüchtige Freundin machen ihm das Leben schwer. Auch sein bester Freund, dargestellt von Chris Tucker, ist ihm an diesem Tag nicht gerade eine Hilfe, im Gegenteil! Smokey, wie er treffend genannt wird, raucht das Gras, das er für seinen Dealer verkaufen soll, in rauen Mengen selbst. Durch einen dummen Zufall sind Smokey’s Probleme mit dem Dealer dann auch Craigs Probleme. Zwischendurch sorgt Deebo, der Schlägertyp des Viertels, der kraft seiner physischen Überlegenheit die Leute um Geld und Schmuck bringt, dafür, dass Craig wirklich nicht zur Ruhe kommt.

Manche einer sagt, dass „Friday“ ja gar keine richtige Handlung hätte. Vielleicht ist da sogar was dran, doch der Film ist so geschickt gemacht, die Schauspieler so überzeugend, der Soundtrack so hochwertig, dass man als Freund des Genres voll auf seine Kosten kommt.

Ein Wort noch zu den Drogen: „Friday“ ist definitiv keine Kiffer-Komödie wie zum Beispiel das auch sehr lustige „How High“, denn obwohl im Laufe des Tages sozusagen eine ganze Wiese in Rauch aufgeht, wird klar, dass die Drogen nicht zur Lösung der Probleme beitragen, sondern diese erst verursachen.

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