Testbericht FreeMessage

Das Spannendste an der für iOS und Android OS erhältlichen App FreeMessage ist die Möglichkeit zum Versand kostenloser SMS. Kontakte, die FreeMessage nicht nutzen, lassen sich damit trotzdem aus FreeMessage heraus anschreiben. Hinter der Messaging App stehen die als Freemailer bekannten Unternehmen GMX und WEB.DE.

FreeMessage | Screenshot: Redaktion

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Viele Mobilfunknutzer vertrauen ihre Kommunikation lieber einem deutschen Anbieter als etwa einem Unternehmen aus den USA an. Insofern hat FreeMessage also einen Vorteil. Zudem ermöglicht die App eine verschlüsselte Kommunikation, sodass die Privatsphäre der User gewahrt bleibt. Bei Bedarf kann mit einem PIN-Schutz die Anwendung vor einem Fremdzugriff geschützt werden.

FreeMessage | Screenshot: Redaktion

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Mit der Möglichkeit, nicht nur andere Nutzer des Dienstes, sondern jeden Kontakt aus dem Adressbuch mit Textnachrichten zu erreichen, bietet FreeMessage etwas Besonderes. Zudem ist es ein gutes Argument dafür, den Messenger auszuprobieren, auch wenn die eigenen Kontakte bisher nicht FreeMessage nutzen. Der SMS-Versand an Nicht-Nutzer von FreeMessage funktionierte einwandfrei.

FreeMessage | Screenshot: Redaktion

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Neben der Kommunikation mit nur einem Kontakt ermöglicht FreeMessage Gruppenchats (sinnvoll beispielsweise für das Finden gemeinsamer Termine). Ansonsten bietet die App im Wesentlich nur Kernfunktionen eines Instant Messagers.

FreeMessage | Screenshot: Redaktion

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Benutzeroberfläche und Bedienung

Die Benutzeroberfläche von FreeMessage präsentiert sich in einem schlichten, übersichtlichen, modernen Design. Der Header zeigt ein Klappmenü mit den verfügbaren Punkten „Mein Profil“, „Kontakte“ und „Einstellungen“. Die Einstellungen wurden in die vier Bereiche „Privatsphäre“,“Benachrichtigungen“, „Zusätzliche Sicherheit“ und „Andere“ aufgeteilt.

FreeMessage | Screenshot: Redaktion

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Der Punkt „Profil“ bietet die Möglichkeit, das eigene Profil zu bearbeiten, jedoch kann nur das Profilbild geändert und die FreeMessage ID hinzugefügt werden. Auf dem Hauptbildschirm des Messengers sind die letzten Chats und Kontakte aufgelistet. Das Sprechblasen-Icon im Footer zeigt mit einem Fingertipp die zwei Unterpunkte „Neue Gruppe“ und „Neuer Chat“.

FreeMessage | Screenshot: Redaktion

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Chatten mit FreeMessage

Bei FreeMessage läßt sich ein Chat durch Klick auf den Untermenüpunkt „Neuer Chat“ des Sprechblasen-Icons und der Wahl eines Kontaktes starten. Das Chatfenster selbst präsentiert sich klassisch mit einem Header, Nachrichtenbereich und Footer. Im Footer befindet sich das Eingabefeld mit Icons für Emoticons, Bilder, Sofortaufnahme und Videoversand. Dateien lassen sich nicht versenden. Die Auswahl der Emoticons ist angemessen. Videos können User in einer beliebigen Länge aufnehmen, jedenfalls haben wir keine Begrenzung feststellen können. Fotos und Videos wurden in unserem Test schnell übertragen.

FreeMessage | Screenshot: Redaktion

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Die Schriftgröße und Schriftfarbe lassen sich leider nicht ändern, jedoch wäre dies von Vorteil, um die Lesbarkeit von Nachrichten im Chat zu verbessern. Die Farbgebung wurde nicht gut gewählt. Die Übersichtlichkeit des Chatfensters gefällt hingegen gut.

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Fazit unseres Tests von FreeMessage

Wir können FreeMessage empfehlen. Uns gefällt vor allem die Übersichtlichkeit und der Fokus auf die wesentlichen Messagingfunktionen dürfte für so manchen User ebenfalls ein Argument für FreeMessage darstellen. Was wir vermisst haben, war eine Möglichkeit die Farbe, Größe und Art der Schrift ändern zu können. Eine Option zum Dateiversand fehlt und sollten die Entwickler in einer der nächsten Versionen unbedingt hinzufügen. Außerdem wäre es gut, den Service nicht nur auf Smartphones, sondern auch auf Computern nutzen zu können.

Über den Autor

Oliver Springer
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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