Testbericht Hey! Messaging

Die Messenger-App Hey! Messaging ist eine sehr, sehr einfache App zur mobilen Kommunikation, die im Google play Store angeboten wird. Das hat Vorteile und Nachteile. Wir haben sie auf Acer Cloud Mobile S500 Smartphone getestet. Entwickelt wurde die App von Penultimateapps.com. Zum Zeitpunkt unseres Tests zählte sie bei Google play erst über 100 Downloads. 

Als Anwender findet man sich recht schnell in der Bedienung zurecht, weil das Programm selbsterklärend ist und keine große Zeit der Einarbeitung erfordert. Im Gegensatz zu vergleichbaren Messaging-Apps wurde bei Hey! Messaging völlig auf Zusatzfunktionen verzichtet. Es sind keine Smileys zu finden und weder Bilder noch Videos lassen sich versenden. Der Messenger setzt rein auf Textnachrichten, wodurch der Fokus auf den Gesprächsinhalt gelegt wird. Eine umständliche Anmeldung oder Einrichtung – wie bei manch anderem Programm – gibt es hier nicht. Alles einfach!

Screenshot: Hey! Messaging | Bild: Redaktion

Screenshot: Hey! Messaging | Bild: Redaktion

Benutzeroberfläche und Bedienung

Die Benutzeroberfläche beeindruckt durch pure Schlichtheit. Im Header ist das Logo von Hey! Messaging in Form zweier lächelnder Smileys zu sehen. Direkt darunter befindet sich der Nachrichtenbereich, wo die eingetragenen Texte angezeigt und zum Gesprächspartner übertragen werden. Gleich beim Start der Messenger-App wird man dazu aufgefordert einen Benutzernamen festzulegen, was innerhalb von weniger als einer Minute abgeschlossen ist. Ein Profil kann nicht angelegt werden.

Screenshot: Hey! Messaging | Bild: Redaktion

Screenshot: Hey! Messaging | Bild: Redaktion

Chatten mit Hey! Messaging

Ein Gespräch wird bei Hey! Messaging gestartet, indem der Name der Person eingegeben wird, mit welcher man chatten möchte. Nur wenn man den Benutzernamen des Gesprächsteilnehmers kennt, kann eine Unterhaltung beginnen. Wir haben im Verlauf unseres Chats festgestellt, dass die Nachrichten zeitlich stark verzögert versendet werden und das ist ein klarer Minuspunkt der schlanken Android-App. Was dauert denn bei der Übermittlung purer Textnachrichten so lange?

Der Gesprächsverlauf wird in farblich unterschiedlichen Sprechkästen dargestellt. Die unterschiedlichen Farben sollen für einen klaren Überblick sorgen. Auf Grund des Konzeptes der Messenger-App, wo nur gechattet werden kann, wenn man den Namen des Gesprächspartners kennt, dürfte Hey! Messaging für geheime Flirts interessant sein.

Screenshot: Hey! Messaging | Bild: Redaktion

Screenshot: Hey! Messaging | Bild: Redaktion

Fazit im Test von Hey! Messaging

Die Android-App Hey! Messaging gefällt uns nicht besonders, weil die zeitliche Verzögerung bei der Nachrichtenübermittlung stört. Hoffentlich wird dieses Problem bald behoben. Das sehr einfache Design und das Fehlen von Zusatzfunktionen laden ebenfalls nicht zur Benutzung dieser App ein. Die Idee, ohne Angabe von Daten wie einer Mobilfunknummer ganz einfach chatten zu können, gefällt uns allerdings sehr gut.

Über den Autor

Oliver Springer
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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